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Strukturmerkmale eines Netzwerkes Diabetischer Fuß

Die Versorgung von Menschen mit Diabetischem Fußsyndrom ist zwangsläufig interdisziplinär und ebenenübergreifend. Dafür werden Diabetologen, Chirurgen, Gefäßchirurgen, Angiologen, plastischrekonstruktive Chirurgen, Dermatologen, interdisziplinär arbeitende Krankenhausabteilungen, Pflegedienste, Orthopädieschuhmacher und -schuhtechniker sowie Podologen gebraucht.

Die AG Fuß der Deutschen Diabetesgesellschaft zertifiziert Fußambulanzen. Diese müssen nachweisen, dass sie mit den wichtigsten Partnern Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen haben.

Ein Netzwerk Diabetischer Fuß vereint die Partner in einer regionalen Gruppe, die für das Ergebnis verantwortlich ist. So muss sich ein regionales Netz bemühen, alle notwendigen Partner einzubinden, die ausreichend qualifiziert sind. Diese Netzwerke bilden eine Arbeitsgemeinschaft der AG Fuß und treffen sich einmal jährlich, im September, beim Nationalen Workshop Netzwerke Diabetischer Fuß.

Das Netzwerk Diabetischer Fuß Köln und Umgebung führte mehr als 1,5 Jahre Gespräche mit verschiedenen Krankenkassen bis in 2005 der erste IV-Vertrag abgeschlossen wurde. Weitere Netze in Nordrhein, Hamburg und Berlin wurden vom CID während der Gründung und bei Vertragsverhandlungen begleitet und in der Folge mit Infrastruktur und Begleitung unterstützt.